Ein volles Gewürzregal hilft beim Kochen weniger, als man denkt. Man greift immer wieder zu denselben drei, vier Gläsern, der Rest steht daneben und verliert über die Jahre sein Aroma.
Deshalb gibt es bei uns sechs Mischungen und nicht dreißig. Jede hat eine Aufgabe, und jede ist so gebaut, dass sie den anderen nicht in die Quere kommt: Kräuter, Salz, Pfeffer, Grill, Masala, Süß. Zusammen decken sie ab, was in einer normalen Woche auf den Tisch kommt.
Das Weglassen ist der schwierigere Teil daran. Eine siebte Mischung ist schnell entwickelt. Sechs so aufeinander abzustimmen, dass keine fehlt, hat gedauert.