Salzbrief #10 · 8. März 2026
Die Woche · Ist Spinat wirklich das nährstoffreichste Blattgemüse? · Spinat-Pasta · Erbsenpüree
Heute wird's grün - das passt zum Frühling!
Grüße aus Schuby! Zwei Dinge sind mir diese Woche hängen geblieben. Als erstes habe ich erfahren, dass es überhaupt ein Erbsen-Pü gibt. Scheinbar bin ich der Einzige, der das nicht wusste. Klar doch Erbsen-Püree, ein Klassiker... was das kennst du nicht? Nee, kannte ich nicht. Bis jetzt. Alter Schwede, ist das lecker!! Und so super super einfach. Ich zeig's dir einfach etwas weiter unten.
Und dann hatte ich in dieser Woche gelesen, dass Spinat das nährstoffreichste aller Blattgemüse sein soll. Ist das so? Das wollte ich genau wissen und habe mal wieder für uns recherchiert. Frei nach dem Motto: Der Sonntag macht uns schlauer.
Und was passt zu dem Thema besser als eine Spinat-Pasta. Ich hatte mal wieder große Lust, meine Spaghetti selber zu machen - ist einfach nochmal eine ganze andere Nummer - und ein super einfaches Spinat-Pastarezept gezaubert. Natürlich funktioniert das auch mit Spaghetti aus der Packung.
Ist Spinat wirklich das nährstoffreichste Blattgemüse?

Das wird dich überraschen!
„Spinat ist das nährstoffreichste Blattgemüse“ klingt schön klar – stimmt aber so nur halb. Spinat ist extrem nährstoffdicht, ja. Aber „das nährstoffreichste“ hängt davon ab, welches Kriterium du anlegst. In einer bekannten Nährstoffdichte-Rangliste des CDC landet Spinat sehr weit vorn, aber nicht auf Platz 1: Wasserkresse, Chinakohl und Mangold liegen dort vor Spinat.
Warum wird Spinat trotzdem so oft als „Best-of“ gehandelt? Weil er für wenig Kalorien richtig viel liefert: vor allem Vitamin K (für Blutgerinnung, Knochenstoffwechsel), Folat und Carotinoide wie Lutein. Gerade Lutein ist spannend, weil es mit dem Schutz der Netzhaut in Verbindung gebracht wird – und Spinat gilt als eine der besten Lutein-Quellen.
Überraschender Aspekt Nummer 1: Spinat ist ein „Zubereitungs-Gemüse“. Roh liefert er z.B. mehr Vitamin C, aber Kochen senkt Oxalate und kann Mineralstoffe wie Eisen/Calcium besser verfügbar machen. Kurz gesagt: Nicht „roh vs. gekocht“ ist die Frage, sondern: beides ist sinnvoll.
In meiner Spinat-Pasta habe ich daher einfach gekochten Spinat, also TK, den ich für zwei Minuten in die Pfanne andünste und rohen Spinat ganz zum Schluss, dabei.
Überraschender Aspekt Nummer 2: Spinat gehört zu den nitrathaltigeren Blattgemüsen. Das klingt erstmal nach „Chemie“, ist aber interessant: Nitrate aus Gemüse werden im Körper teilweise zu Stickstoffmonoxid umgewandelt, was u.a. mit Gefäßfunktion zusammenhängt – und genau deshalb taucht Spinat auch in Studien/Artikeln zu „Gemüse-Nitraten“ immer wieder auf.
Was heißt das für dich im Alltag? Spinat ist eine sehr gute Wahl, aber noch besser ist die Rotation: Spinat, Mangold, Rucola, Feldsalat, Grünkohl – je bunter das Grün, desto breiter das Nährstoffprofil. Und wenn du’s pragmatisch willst: Eine Handvoll Spinat am Ende in Sauce, Suppe oder Pfanne fallen lassen, LAESØ drüber – fertig.
PS: TK-Spinat ist nicht die „schlechte“ Variante von frisch – oft ist er sogar die praktischere. Er wird meist direkt nach der Ernte kurz blanchiert und schockgefrostet, dadurch bleibt ein großer Teil der Nährstoffe gut erhalten. Ballaststoffe und Mineralstoffe sind sowieso stabil, und auch die spannenden Pflanzenstoffe im Spinat kommen in TK noch gut mit.
Ein paar Vitamine, vor allem Vitamin C, können durch Blanchieren und späteres Kochen etwas sinken. Dafür verliert „frischer“ Spinat auf dem Weg durch Lagerung und Kühlschrank oft genauso. Mein Fazit: TK geht klar.
Küchentipp: Spinat nur kurz erhitzen, nicht totkochen. Und am besten mit einem kleinen Schuss Öl oder Butter – dann macht Spinat nicht nur satt, sondern schmeckt auch direkt besser.
Spinat-Pasta

Pasta Spinaci
Das ist so ein Feierabendgericht, das sich anfühlt wie „ich hab mir Mühe gegeben“, obwohl es eigentlich nur aus Spaghetti, Spinat und Knoblauch besteht. Und wenn du die Pasta selber machst, wie ich heute, dann hast du dir sogar richtig Mühe gemacht ;-)
Ich mag die Kombi aus TK-Spinat (immer da, super praktisch) und frischem Spinat (macht’s frischer).
Und LAESØ ist hier der kleine Trick: nicht tot salzen, sondern sauber abschmecken und am Ende nochmal ganz kurz „finishen“. Also, so habe ich es gemacht.
Zutaten:
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200–250 g Spaghetti
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3 Knoblauchzehen (ganz oder grob gehackt)
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1–2 EL Olivenöl
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1 guter TL Alsan (oder Butter)
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TK-Blattspinat (ca. 3–4 Portionen, aufgetaut und gut abgetropft)
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2 Handvoll frischer Spinat, grob kleiner geschnitten
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1 TL LAESØ + 1 Prise LAESØ zum Finish
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Parmesan (zum Reiben, nach Gefühl)
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1 Kelle Nudelwasser
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optional: ein extra Schuss Olivenöl zum Servieren
Und so geht's dann:
(1) Spaghetti in gutem Salzwasser kochen. Kurz bevor du abgießt: eine Kelle Nudelwasser sichern.
(2) Während die Pasta kocht: Pfanne auf mittlere Hitze, Olivenöl + Alsan rein. Knoblauch dazu und 3–4 Minuten sanft dünsten (nicht knusprig braten, der soll weich und süßlich werden). Ich habe sie nur halbiert und mit einer Gabel zerdrückt, wenn sie weich geworden sind. So bekommst du auch ein gutes Gespür, wann du den Spinat dazu geben kannst.
(3) Abgetropften TK-Spinat in die Pfanne geben und ca. 2 Minuten mitwärmen.
(4) Mit 1 TL LAESØ würzen. Dann etwas Parmesan drüberreiben und mit der Kelle Nudelwasser ablöschen.
(5) Einmal gut rühren, bis das Ganze cremig wird.
(6) Spaghetti tropfnass direkt in die Pfanne geben und alles schwenken.
(7) Jetzt die 2 Handvoll frischen Spinat dazugeben (klein geschnitten) und nur 1 Minute unterheben, bis er zusammenfällt.
(8) Abschmecken: eine kleine Prise LAESØ zum Finish, ein Schuss Olivenöl, noch etwas Parmesan. Fertig.
Erbsen-Pü

Kennst du Erbsen-Püree?
Wenn nicht, dann musst du das unbedingt einmal ausprobieren! Ist super simpel und mega lecker, wenn man Erbsen mag, so wie ich.
Ich habe eine ganze Packung TK Erbsen einfach in einem Topf mit leicht gesalzenem Wasser 3-5 Minuten gekocht. Abgießen in eine Schüssel geben und mit einem Pürierstab pürieren.
Das war's eigentlich schon. Wenn du nicht zufällig etwas Strandküche LAESØ da hast, einen Spritzer Olivenöl und Zitronensaft. Das veredelt das Ganze dann noch einmal und bringt den Wow-Effekt.
So eine ganze Packung ist schon ganz schön viel. Als Beilage mit auf dem Tisch reicht das schon fast für 4 Personen. Ich habe es als Snack zu Mittag gehabt. Nur das Pü, sonst nix. War lecker, hat satt gemacht und war völlig ausreichend.
Bestimmt kann man da noch viel rumexperimentieren. Das mache ich bestimmt auch noch. Also, probiere es unbedingt aus und lass es dir schmecken.
