Knuspriger Frühlings-Kartoffelsalat

Crispy Potato Salad

Salzbrief #11 · 15. März 2026

Die Woche · Knuspriger Frühlings-Kartoffelsalat · Warum Radieschen so herrlich nach Frühling schmecken


Knusprig, cremig, frisch.

Grüße aus Schuby! Meine Woche fing ziemlich gut an. Ich war mal wieder spontan in Sankt Peter Ording. Es war so schön mild und sonnig, so frühlingshaft. Das wollte einfach ausgenutzt werden. Spiegelglatte See, leichtes Wellenrauschen ... ich liebe es! Und ich habe natürlich endlich wieder Muscheln gesammelt. Die kommen ja möglichst immer in jedes Paket. Über den Winter waren meine Vorräte tatsächlich komplett aufgebraucht.

Zurück in Schuby habe ich dann weiter am neuen Strandküchen-Branding gearbeitet. Ich kann's gar nicht abwarten, es endlich anbieten zu können. Ein bisschen Geduld brauchen wir aber noch.

Und gekocht habe ich auch, aber hallo, einfach, schnell und unfassbar lecker. Ein richtig geiles Frühlingsgericht: Crispy Smashed Potatoe Salad, auf deutsch: knuspriger Quetschkartoffelsalat. Lass dich überraschen!

Und weil da jetzt wieder frühlingshafte Radieschen ... ja, die findet man jetzt wieder am Gemüsestand. ... drin sind, habe ich auch gleich etwas unnützes Klugscheißerwissen zusammen getragen.


Knuspriger Kartoffelsalat aus dem Ofen

knuspriger kartoffelsalat

Das wollte ich schon lange mal machen: Zerdrückte, mit Olivenöl beträufelte, gequetschte Kartoffeln, knusprig im Ofen gebacken. Dazu ein toller Dip bzw. Dressing. Ich hab viel zu viel gegessen davon, das war einer der besten Kartoffelsalate seit langem, den ich genossen habe.

Dazu frische Radieschen, ein paar gute Gewürzgurken und Frühlingszwiebel, immerhin haben wir ja jetzt fast Frühling. Das ist kein feiner Blattsalat für die Nebenspur, sondern ein richtig gutes Hauptgericht. Oder eine verdammt gute Beilage, falls doch noch etwas vom Grill dazukommen soll.

Zutaten für 2 bis 3 Portionen

  • 750 g Drillinge

  • 1 Bund Radieschen

  • 3 bis 4 kleine eingelegte Gewürzgurken

  • 1 gute Handvoll Rucola

  • 2 Frühlingszwiebeln
  • 2 bis 3 EL Olivenöl

  • 1 bis 1 1/2 TL KLITMØLLER

  • 1 TL LAESØ für die Kartoffeln

Für das Dressing:

  • 3 EL Crème fraîche

  • 3 EL Joghurt

  • 1 TL Senf

  • 1 bis 2 TL Agavendicksaft

  • 1/2 TL LAESØ

  • 1/2 bis 1 TL ANHOLT

  • Abrieb von 1/2 unbehandelter Zitrone

Zubereitung:

Zubereitungsschritte

1. Kartoffeln vorkochen
Die Drillinge gründlich waschen und in Salzwasser gar kochen, bis sie weich sind, aber nicht zerfallen (ca. 10 Minuten). Danach abgießen und kurz ausdampfen lassen.

2. Backofen vorbereiten
Den Ofen auf 220 Grad Ober- und Unterhitze vorheizen. Ein Blech mit Backpapier belegen.

3. Kartoffeln zerdrücken und würzen
Die gegarten Drillinge aufs Blech setzen und mit einem Glas oder Kartoffelstampfer vorsichtig andrücken. Sie sollen aufplatzen, aber nicht komplett auseinanderfallen. Mit Olivenöl beträufeln und mit KLITMØLLER und LAESØ würzen.

4. Knusprig backen
Die Kartoffeln im heißen Ofen etwa 25 bis 30 Minuten backen, bis sie goldbraun und an den Rändern schön knusprig sind. Je nach Ofen darf es am Ende auch noch 5 Minuten länger sein.

5. Rest vorbereiten
In der Zwischenzeit die Radieschen in feine Scheiben schneiden, die Gewürzgurken klein würfeln und den Rucola waschen sowie die Frühlingszwiebeln schälen, waschen und in feine Ringe schneiden.

6. Dressing rühren
Crème fraîche, Joghurt, Senf, Agavendicksaft, LAESØ, ANHOLT und den Zitronenabrieb verrühren. Abschmecken. Es soll frisch, würzig und leicht cremig sein. Falls es dir zu dick ist, hilft ein kleiner Schluck Gurkenwasser oder etwas Wasser.

7. Alles zusammenbringen
Die heißen Kartoffeln kurz abkühlen lassen, dann mit Radieschen, Gewürzgurken, Zwiebeln und Rucola auf eine Platte oder in eine Schüssel geben. Das Dressing darüberlöffeln oder separat dazu reichen.

8. Servieren
Am besten noch leicht warm essen. Genau dann ist die Mischung aus knusprig, cremig und frisch am schönsten.


Radieschen: klein, knackig, ziemlich unterschätzt

Radieschen

Unnützes Kochwissen ... aber eigentlich doch interessant

Radieschen sehen ja erstmal harmlos aus. So klein, so rot, so geschniegelt. Aber eigentlich haben sie es echt in sich. Sie gehören nämlich zur Senf-Familie, also botanisch zu den Kreuzblütlern. Daher kommt auch diese feine, pfeffrige Schärfe, die so ein Frühlingsgericht sofort ein bisschen wacher und lebendiger macht.

Und dann kommt der wirklich schöne Teil: Radieschen sind offenbar etwas für ungeduldige Menschen. Manche Sorten sind schon in wenigen Wochen erntereif, teils sogar nach rund drei Wochen. Also quasi Fast Food aus dem Gemüsebeet, nur in nett.

Was auch viele nicht wissen: Radieschen sind nicht bloß rot und rund. Es gibt sie auch in länglich, pink, violett oder weiß. Und sogar die jungen Blätter kann man essen. Das kleine Ding ist also deutlich vielseitiger, als man ihm erstmal zutraut.

Vielleicht passen Radieschen auch genau deshalb so gut in den Frühling. Sie sind schnell, frisch, leicht wild und bringen mit wenig Aufwand sofort ein bisschen mehr Leben auf den Teller. Ich finde, das ist für so ein kleines Gemüse schon ziemlich sensationell.


Sonnenuntergang in Sankt-Peter-Ording
Sonnenuntergang am 9. März 2026 in Sankt-Peter-Ording

Dieser Salzbrief ist am 2026 per Mail rausgegangen. Seitdem kann sich manches geändert haben: Einige Mischungen von damals gibt es nicht mehr, Preise und Angebote galten nur zum Versandtag. Wo etwas heute nicht mehr stimmen würde, hab ich es angepasst. Was es aktuell gibt, findest du im Shop, die alten Mischungen im Archiv.