Salzbrief #12 · 22. März 2026
Die Woche · Frühlingspasta mit Spinat und Ziegenfrischkäse · Blattspinat: einer der ersten richtig schönen Frühlingsboten
Frühlingsanfang, juhu!
Grüße aus Schuby! Ach, was war diese Woche schön!! Die Sonne ist da, hurra. Das Licht ist plötzlich ganz anders, yeahi, Frühling, seid gestern auch offiziell. Für mich ein Feiertag.
Wir haben unser Segelschiff für die Saison vorbereitet, ich habe die neuen Produktdosen schick fotografiert und hatte dazu noch viele richtig tolle Gespräche. Solche Wochen mag ich ja sehr. so machen wir weiter.
Heute gibt’s deshalb eine einfache Frühlingspasta. Mit jungem Spinat, Ziegenfrischkäse, Zitrone und zum Schluss einer guten Portion LISTA. Schnell gemacht, schön grün, cremig, frisch und irgendwie genau richtig für diesen Saisonwechsel. Dazu noch wieder ein kleiner Klugscheißer-Block über Blattspinat. Und natürlich am Ende noch ein leiser Hinweis aus dem Shop.
Frühlingspasta mit jungem Spinat

Pasta mit frischem Baby-Spinat
Super fix gemacht, toll frisch und cremig und zitronig und knoblauchig. Ich liebe diese Gericht! Das ist so ein Gericht, das nach wenig aussieht und dann auf dem Teller wirklich erstaunlich viel kann. Und mit einer Prise LISTA bekommt es noch einmal einen wunderbar scharfen Zauber. Sehr unkompliziert. Sehr Frühling.
Zutaten für 2 bis 3 Portionen
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- 200-250g Pasta, Spaghetti oder Linguine sind toll
- 2 gute Handvoll junger Blattspinat
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100–120 g Ziegenfrischkäse
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1 kleine Knoblauchzehe
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1/2 unbehandelte Zitrone, Abrieb und etwas Saft
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1–2 EL Olivenöl
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1 kleine Kelle Nudelwasser
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1 TL LAESØ
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1/2 bis 1 TL ANHOLT
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etwas LISTA zum Servieren
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optional: etwas geriebener Parmesan oder Pecorino
Zubereitung:
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Die Pasta in gut gesalzenem Wasser al dente kochen. Vor dem Abgießen eine kleine Kelle Nudelwasser auffangen.
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In der Zwischenzeit den Knoblauch fein hacken und in einer großen Pfanne in Olivenöl bei kleiner Hitze kurz anschwitzen. Nicht bräunen.
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Den Blattspinat dazugeben und nur so lange rühren, bis er gerade zusammenfällt.
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Ziegenfrischkäse, LAESØ, ANHOLT, Zitronenabrieb und einen kleinen Spritzer Zitronensaft in die Pfanne geben. Mit dem Nudelwasser verrühren, bis eine cremige Sauce entsteht.
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Die tropfnasse Pasta direkt in die Pfanne geben und alles gut vermengen. Falls nötig, noch einen Schluck Nudelwasser ergänzen.
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Auf Tellern anrichten und zum Schluss mit LISTA und optional etwas Parmesan oder Pecorino servieren.
Blattspinat: einer der ersten richtig schönen Frühlingsboten

Spinat: Das ist hier mal echtes wichtiges Wissen!
Spinat fällt echt krass zusammen. Roh ist die Schüssel voll, in der Pfanne bleibt gefühlt fast nichts übrig. Das liegt vor allem daran, dass die Blätter sehr viel Wasser enthalten und beim Erhitzen schnell zusammenfallen.
Spannend finde ich aber etwas anderes: Spinat hat zwar Eisen, ist aber längst nicht der Eisenkönig, als den man ihn früher gern erzählt hat. Erwachsene Männer sollen laut DGE 11 mg Eisen pro Tag aufnehmen, Frauen 14 bis 16 mg. Das Eisen aus Spinat kann der Körper allerdings deutlich schlechter aufnehmen als Eisen aus tierischen Lebensmitteln.
Dazu kommt, dass Spinat Oxalsäure enthält, die die Aufnahme zusätzlich bremsen kann. Denn Oxalsäure kann Mineralstoffe wie Calcium, Magnesium und Eisen binden. Spinat ist also ein guter Nährstofflieferant, aber eben kein Zaubermittel. Und genau deshalb sollte man ihn auch nicht totkochen, sondern nur ganz kurz garen. Dann bleibt er schöner, frischer und auf dem Teller einfach deutlich besser.
Richtig spannend finde ich allerdings, dass Vitamin C die Aufnahme von so genanntem "Nicht-Häm-Eisen" (komisches Wort, aber so wird Eisen aus Pflanzen bezeichnet) verbessert. Also Spinat mit Zitrone, Paprika oder anderen Vitamin-C-reichen Zutaten zu kombinieren, macht voll Sinn.
Und das alte Thema Aufwärmen? Da ist tatsächlich etwas dran: Spinat kann viel Nitrat enthalten, das bei falscher Lagerung zu Nitrit werden kann. Nitrat, Nitrit? Ich habe da im Chemieunterricht mal wieder nicht aufgepasst, also was macht das?
Nitrat (NO₃⁻) ist eine Stickstoffverbindung die ist völlig unkritisch. Doch wird aus Nitrat eben Nitrit, wenn Mikroorganismen bzw. Bakterien Nitrat chemisch abbauen, also wenn Lebensmittel lange warm stehen, ungünstig gelagert oder nicht schnell genug heruntergekühlt werden. Nitrit kann im Körper den Sauerstofftransport im Blut beeinträchtigen. Und das ist nicht gut. Außerdem steht Nitrit im Verdacht krebserregend zu wirken.
Wie gehe ich denn jetzt mit Resten um? Also Reste lieber schnell runterkühlen, kalt lagern und später ordentlich heiß machen. Dann ist das für Erwachsene in der Regel kein Problem.
Übrigens: So ein Spinatsalat mit Granatapfel oder Cranberries mit gebratenem Hühnchenfleisch und einer herrlichen Vinaigrette aus Öl, weißem Balsamico, etwas Senf und Agarvendicksaft, dazu natürlich ein halber Teelöffel LAESØ wie da oben im Bild, ist schnell gemacht und passt zu vielen Gerichten dazu.
