Das absolut beste Pasta-Gewürz

Die ersten Sonnenstrahlen

Salzbrief #9 · 1. März 2026

Die Woche · Tomaten vorziehen · Pasta mit Salsiccia


Die ersten Sonnenstrahlen, juhu!

Grüße aus Schuby! Nach diesem kräftigen Winter freuen wir uns doch jetzt alle wieder auf die milde Wärme, oder? Auf ein Leben wieder mehr draußen im Freien. Und wenn ich mir erst im Mai vornehme, Gemüse, Salat oder sogar Tomaten selber in meinem Beet anzusetzen, dann ist’s meist zu spät. Also dieses Jahr packen wir das Thema „Tomaten selber ziehen“ gemeinsam an, okay? Ich habe unten einmal aufgeschrieben, wie wir es machen sollen. Ich hab’s ja auch noch nie gemacht.

Und nach den vielen Linsen- und Kohlgerichten und Suppen des Winters steigt die Lust wieder auf eine Pasta, auf Trattoria-Feeling, auf Italien zu Hause. Auf Pläne für den Frühling und den Sommer. Du kannst dir gar nicht vorstellen, wie viel Bock ich auf Sonne habe!

Und deswegen habe ich diese Woche so richtig italienisch gekocht: Salsiccia-Tagliatelle mit Extra-Fenchel und viel Zucchini. Aaaah, das war so lecker!! Ich hab’s dir unten ausführlich aufgeschrieben und dir ein Salsiccia-Gericht mit Salbei verlinkt.


So ziehst du dir deine eigenen kleinen Tomaten

Tomaten am Fenster vorziehen

Lass uns das gemeinsam machen!

Ganz ehrlich, ich hab’s auch noch nie gemacht. Wollte das immer mal wieder. Aber jetzt, gemeinsam mit dir, kriegen wir das hin. Du weißt ja vielleicht, ich bin ein großer Jamie-Oliver-Fan. Und der macht all diese Sachen mit einer solchen Lässigkeit, dass wir das doch auch bestimmt schaffen, oder? Im Küchenfenster ansetzen und wenn es später, so im Mai, richtig warm ist, finden wir ein Plätzchen draußen.

Also, was brauchen wir?

Einen hellen, sonnigen Ort. Bei mir ist es das Küchenfenster. Denn der größte Fehler ist nicht „falsch säen“, sondern: zu wenig Licht und zu viel Wasser. Tomaten sollen am Anfang wohl kleine Diven sein. Haben wir also einen guten Platz gefunden, kann es losgehen:

  • Sorte wählen: Wenn du, wie ich, nur ein Fenster hast, nimm am besten Cocktail- oder Cherrytomaten. Die sind dankbarer als riesige Fleischtomaten.
  • Anzucht: Nimm kleine Töpfchen oder eine Eierverpackung, füll Anzuchterde rein, 1–2 Samen pro Topf, nur leicht bedecken (0,5–1 cm).
  • Warm und hell: 20–24 °C sind ideal. Fensterbrett geht, aber je heller, desto besser. Licht ist wichtiger als Wärme (die kommt hinter Glas ganz von alleine). Und denk einfach an die viele Sonne in Europas Süden.
  • Gießen: Erde feucht halten, nicht nass. Am besten mit Sprühflasche oder ganz wenig Wasser von unten.
  • Pikieren: Wenn die Pflänzchen nach den ersten Keimblättern richtige Blätter bekommen, in größere Töpfe umsetzen. Dabei ruhig etwas tiefer setzen, Tomaten können am Stiel neue Wurzeln bilden.
  • Abhärten: Bevor sie dauerhaft raus dürfen, ein paar Tage lang tagsüber rausstellen und abends wieder rein.
  • Rauspflanzen: Nach den letzten Frostnächten (je nach Region) in größere Töpfe. Steck einen Stock neben die Pflanze, damit du sie hochbinden kannst. So erntest du dann im Sommer richtig viele Tomaten.
  • Schützen und düngen: Ich werde meine Tomatenpflanze dann ordentlich im Blick haben und vor zu viel Nässe und Sturm schützen. Eventuell spontan eine große durchsichtige Plastikbox bei „Schietwetter“ drübermontieren.

Jamie empfiehlt übrigens, Knoblauchzehen neben die Pflanzen zu setzen. Das soll nicht nur den Geschmack verbessern, sondern auch vor Schädlingen schützen.

Wir probieren es aus, oder? Ich werde dir in ein paar Wochen von meinen Fortschritten berichten.


Pasta mit Salsiccia, Fenchel und Zucchini

Pasta mit Salsiccia, Fenchel und Zucchini

Alle paar Monate muss eine Salsiccia-Pasta auf den Tisch. Ich kann nicht anders. Mehr Italia geht für mich nicht. Dieses Mal habe ich eine Fenchel-Salsiccia genommen und zusätzlich frischen Fenchel und Zucchini mit in die Pfanne gegeben. Und das Ganze kräftig mit dem besten aller Pasta-Gewürze versehen: unserer PALERMO-Mischung. … Hammer!!!

Ich zeige dir schnell, wie ich es gemacht habe. Ein weiteres Salsiccia-Pasta-Gericht habe ich dir unten verlinkt.

Zutaten für 2–3 Portionen

  • 250 g Tagliatelle (frisch oder trocken)
  • 1 Fenchelknolle
  • 1 Zucchini
  • 2 Schalotten
  • 2 Knoblauchzehen
  • 200–250 g Salsiccia (aus der Pelle gedrückt oder als Brät)
  • 150–200 ml Hafersahne (oder normale Sahne)
  • Olivenöl
  • LAESØ (vorsichtig dosieren, Salsiccia ist salzig)
  • 1 knapper EL PALERMO
  • optional: Parmesan, Zitronenabrieb, ein paar Fenchelgrün-Fäden

Und so habe ich es gemacht

  1. Fenchel halbieren, Strunk raus, in feine Streifen schneiden. Das Fenchelgrün nicht wegwerfen, das ist dein Deko- und Aroma-Upgrade.
  2. Pasta ins kochende gesalzene Wasser. Timer auf die Al-dente-Kochzeit von der Packung stellen. Nach 1–2 Minuten leicht auflockern, damit sie nicht zusammenklebt.
  3. Während die Pasta kocht: Eine große Pfanne mit Olivenöl ansetzen. Salsiccia hinein und krümelig anbraten, bis sie Farbe bekommt. Dann schiebe ich immer das, was so einigermaßen fertig gebraten ist, nach außen und mache Platz für die nächste Zutat.
  4. Also als Nächstes die Schalotten, kurz glasig werden lassen. Dann Fenchel rein, 4–5 Minuten mitbraten, bis er weich wird, aber noch Biss hat.
  5. Zucchini dazu, 2–3 Minuten. Alles leicht mit LAESØ salzen. Aufgepasst: Die Salsiccia hat schon Salz in deine Soße gebracht. Knoblauch erst jetzt dazu, damit er nicht bitter wird.
  6. Wieder in der Mitte etwas Platz machen und einen EL PALERMO reingeben, kurz mitrösten, bis es herrlich duftet.
  7. Dann 1 Kelle Pastawasser in die Pfanne geben und rühren, bis eine cremige Sauce entsteht. Jetzt die Sahne bzw. Hafersahne dazugeben, kurz warten, bis die Soße mit ein paar Blubbern zeigt, dass sie kocht.
  8. Pasta direkt aus dem Topf in die Pfanne geben (gern tropfnass), alles 30 Sekunden schwenken. Abschmecken mit LAESØ (wirklich vorsichtig, lieber am Teller nachsalzen).

Finale: Parmesan drüber, Fenchelgrün obendrauf. Und richtig geil ist dann noch ein bisschen Zitronenabrieb.

Kurzer Servier-Tipp: Wenn du’s frischer willst: ein Mini-Spritzer Zitrone am Ende. Wenn du’s noch „italienischer“ willst: mehr PALERMO, aber wirklich nur knapp, das ist schon ziemlich kräftig.

Zum Rezept Salsiccia-Pasta mit Salbei →


Sonnenuntergang in Sonderburg
Sonderburg, 14. Februar 2026

Dieser Salzbrief ist am 2026 per Mail rausgegangen. Seitdem kann sich manches geändert haben: Einige Mischungen von damals gibt es nicht mehr, Preise und Angebote galten nur zum Versandtag. Wo etwas heute nicht mehr stimmen würde, hab ich es angepasst. Was es aktuell gibt, findest du im Shop, die alten Mischungen im Archiv.