Pasta alla Palermo: Tomate, Fenchel und Anis

PALERMO: Cucina facile

Salzbrief #23 · 15. Juni 2025

Die Woche · Die Mischung PALERMO · Tomaten, Fenchel, Anis


Ich vermisse meine PALERMO-Mischung!

Ich vermisse meine PALERMO-Mischung!! Also habe ich einfach noch einmal eine Mischung angesetzt, ein paar wenige Dosen aus meinem Restvorrat genommen und PALERMO produziert.

Ich mache mir am liebsten damit eine Pasta mit Öl, Knoblauch und Parmesan. Aber auch übrig gebliebener Reis von gestern eben kurz mit Öl und PALERMO angeröstet ist himmlisch!

Hier stelle ich dir diese so ungewöhnliche und bei mir an Beliebtheit immer weiter steigende Mischung etwas genauer vor.

Und in einem weiteren Beitrag habe ich mal genauer hingeschaut, warum wir eigentlich bei der italienischen Küche immer an Tomate, Fenchel und Anis denken. Freue dich auf etwas Überraschendes.

Außerdem darf natürlich in einem Salzbrief wie diesem nicht mein italienisches Rezept fehlen. Nein, nicht Carbonara, sondern Pasta alla Norma!


La dolce Vita in der Dose: meine Gewürzmischung PALERMO

Pasta alla Palermo

Wenn ich an Italien denke, denke ich an warme Abende mit Freunden, an lange Tische unter Olivenbäumen, an einfache, ehrliche Gerichte, die mit wenigen, aber dafür richtig guten Zutaten gekocht werden. Und genau das war mein Ziel bei der Entwicklung meiner Mittelmeer-Mischung PALERMO – den Geschmack Italiens einzufangen, ohne Schnickschnack, aber mit ganz viel Herz.

Tomaten, sonnengetrocknet und in feinstes Pulver vermahlen, geben der Mischung ihre tiefrote Farbe und das intensive Umami. Fenchelsamen und ein Hauch Anis bringen diese typische, leicht süßlich-würzige Note, wie man sie von Salsiccia kennt. Dazu Tellicherry-Pfeffer für die elegante Schärfe und ein Hauch Muskat – zurückhaltend, aber entscheidend. Diese Mischung schmeckt nicht nur nach Italien – sie fühlt sich nach Italien an.

Mein Lieblingsgericht der Woche: Spaghetti alla Palermo – und ja, es braucht nicht mehr als ein paar gute Spaghetti, Penne oder wie bei mir Castellana, gutes Olivenöl, eine Zehe Knoblauch und eben PALERMO. Kurz in der Pfanne angeschwenkt, frisch geriebener Parmesan darüber, fertig. Simpler geht’s kaum – und besser auch nicht. Probier’s aus!

Italienisch kochen heißt: Vertrauen in gute Zutaten haben. Und genau das steckt in PALERMO drin. Kein Zwiebelpulver, kein Firlefanz – nur pure, echte Aromen. Vielleicht das beste kleine Italien, das man sich in die Gewürzschublade holen kann.

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Tomaten, Fenchel, Anis – ein kulinarischer Streifzug durch Italien

Pasta alla Norma

Die Tomate: Italiens rotes Gold

Kaum eine Zutat prägt die italienische Küche so sehr wie die Tomate – dabei ist sie historisch betrachtet ein echter Spätzünder. Ursprünglich aus Südamerika eingeführt, wurde sie in Europa zunächst als Zierpflanze kultiviert. Erst ab dem 18. Jahrhundert fand sie langsam ihren Weg in die Kochtöpfe – zuerst in den südlichen Regionen wie Kampanien, Apulien und Sizilien, wo Klima und Böden ideale Bedingungen für den Anbau bieten.

Heute ist die Tomate aus der italienischen Küche nicht mehr wegzudenken. Ob als frische Frucht, Passata, in Form von sonnengetrockneten Tomaten oder als dicke Sughi – sie liefert die fruchtige Tiefe, das nötige Umami und eine milde Süße, die sich perfekt mit Knoblauch, Basilikum oder Oregano verbindet. Besonders berühmte Sorten wie die San-Marzano-Tomate aus Kampanien oder die Pachino-Tomate aus Sizilien sind weltweit geschätzt für ihr intensives Aroma.

Fenchel & Anis: Die unterschätzten Klassiker

Während Tomaten die Bühne beherrschen, spielen Fenchel und Anis oft eher die Nebenrollen – dabei sind sie aus bestimmten regionalen Küchen Italiens nicht wegzudenken.

Fenchel (besonders die Samen) ist ein typisches Gewürz in Sizilien. Er findet sich in Salsiccia al finocchietto (Fenchelbratwurst), in Pasta con le Sarde (mit Sardinen, Fenchel und Rosinen) oder in selbstgemachten Broten und Fleischgerichten. Wildfenchel wächst dort fast überall und ist fester Bestandteil der ländlichen, bäuerlichen Küche. Seine süßlich-würzige Note bringt eine elegante Frische.

Anis wiederum hat seinen festen Platz vor allem in der mittel- und süditalienischen Back- und Spirituosenkultur. In Regionen wie Latium, Abruzzen oder Kampanien wird er in traditionellen Gebäcken wie Anicini (Aniskekse) oder in Likören wie Sambuca verwendet. Der aromatische Verwandte des Fenchels bringt eine süßlich-intensive Note und ein warmes Bauchgefühl – ein typisch italienischer Gewürzton, den viele mit festlichen Momenten verbinden.

Fazit

Italienische Küche lebt von ihrer Vielfalt – und diese wird nicht nur durch große Zutaten wie die Tomate getragen, sondern auch durch subtile Aromengeber wie Fenchel und Anis. Wer einmal den Geruch von frisch gemahlenem Fenchel in einer sizilianischen Tomatensoße erlebt hat, weiß, warum diese Gewürze mehr als nur Beiwerk sind. Sie sind Teil einer jahrhundertealten Esskultur, in der Einfachheit und Raffinesse Hand in Hand gehen.

Zutaten in unserer PALERMO-Mischung: Tomaten-Pulver, Fenchelsamen, Anis, Tellicherry-Pfeffer und Muskat.

Und hier bekommst du noch mal den Link zu einer meiner Lieblingspasta: Pasta alla Norma. Pasta mit viel Tomate und Aubergine. Das ist die Pasta, für die PALERMO steht. Das ist Sizilien pur!

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Sonnenaufgang über Palermo
Sonnenaufgang über Palermo, 17. April 2024

Dieser Salzbrief ist am 2025 per Mail rausgegangen. Seitdem kann sich manches geändert haben: Einige Mischungen von damals gibt es nicht mehr, Preise und Angebote galten nur zum Versandtag. Wo etwas heute nicht mehr stimmen würde, hab ich es angepasst. Was es aktuell gibt, findest du im Shop, die alten Mischungen im Archiv.